Bildung 4.0 - für die Arbeitswelt der Zukunft : wie wir unser Bildungssystem neu ausrichten müssen
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Frankfurt am Main
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Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft werden vor allem Qualifikationsprofile nachgefragt werden, die ein hohes theoretisches Wissen mit praktischen Umsetzungsfähigkeiten verbinden. Die Broschüre zeigt auf, wie wir dieses Dilemma lösen können. Wir brauchen strukturelle Veränderungen im Bildungssystem, die es mehr Menschen erlauben, ihre berufliche Qualifikation aus beiden Sektoren zu beziehen. Wir müssen den Mut haben, die gewohnten Bildungspfade zu verändern - so Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU), in seinem Vorwort. Der Umbau des Bildungssystems von einem Zweisäulenmodell zu einem Gesamtsystem darf nicht das jeweilige Leistungsniveau absenken. Das Ziel sind die Aufhebung der Pfadabhängigkeit beim Erreichen von Bildungsabschlüssen und der Erhalt des Lernens in der Praxis bzw. die Option für Lernen in der Praxis auf allen Qualifikationsniveaus. Das Berufsbildungssystem aus akademischer und betrieblicher Ausbildung ist in Zukunft so zu gestalten, dass ein Höchstmaß an Durchlässigkeit und unterschiedlichen Ausbildungswegen gefördert wird, die betrieblich-praktisches Lernen mit der Aneignung akademischer Qualifikationen kombinieren. Dieses Prinzip gilt nicht nur für die Erstausbildung, sondern muss im Sinne lebensbegleitenden Lernens während des gesamten Arbeitslebens zum Tragen kommen. Dazu sind neben dem dualen Studium weitere hybride Modelle zu entwickeln, die diesen Anforderungen entsprechen und auf unterschiedlichen Leistungsniveaus angesiedelt sind. Qualifizierungen müssen in vermehrtem Umfang auch berufsbegleitend oder modular möglich sein." (Textauszug, BIBB-Doku)