Traineeprogramme für Hochschulabsolventen : Kosten, Erfolgskontrolle und Gewinnung geeigneter Mitarbeiter, Teil 2
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Abstract
Die Kosten eines Traineeprogramms setzen sich aus Gehältern, Personalnebenkosten und Seminarkosten zusammen. Berücksichtigt man zugleich die Kosten einer externen Beschaffung und die qualifizierte Einsetzbarkeit des Trainees nach bereits etwa 18 Monaten, erweist sich ein gut funktionierendes Traineeprogramm als günstige Personalentwicklungsmassnahme. Inwieweit die Programmziele erreicht werden, muss laufend überprüft werden. Quellen der Erfolgskontrolle sind die Nachfrage nach Trainees im Unternehmen, Ergebnisse von Leistungsbeurteilungen und Fluktuationsanalysen. Zur Gewinnung geeigneter Teilnehmer haben sich Studentenprogramme bewährt, durch die der Kontakt zu ehemaligen Auszubildenden, Werkstudenten und Praktikanten aufrechterhalten wird. Bei Stellenausschreibungen mit unbekannten Bewerbern muss allerdings aufgrund zeitpunktbezogener Auswahlverfahren entschieden werden. Der Autor stellt dafür das Modell eines eintägigen Trainee- Assessment Centers vor. (IAB)