Bedingungsfaktoren der Berufswahl bei Jugendlichen mit einer Behinderung : erste Ergebnisse auf Basis einer qualitativen Befragung
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177119
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"Für die Inklusion in der beruflichen Bildung ist ein wichtiger Ansatzpunkt, die Berufswahlprozesse von jungen Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen. Der Berufswahlprozess ist neben individuellen Einflussfaktoren immer auch geprägt von dem sozialen Einfluss der Eltern, Lehrer*innen und Berufsberater*innen sowie von institutionellen Faktoren. Das Vorliegen einer Behinderung kann das berufliche Aspirationsfeld zusätzlich einengen. Qualitative Interviews von Auszubildenden mit einer Schwerbehinderung im Rahmen des Projekts INKA (Inklusionsprojekt zur gemeinsamen Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung) des Unternehmensforum e. V. stellen im Rahmen eines Problemaufrisses Hinweise auf weitere mögliche Forschungsfragen bereit. Einige Auszubildende gaben die Relevanz ihrer Behinderung für die Berufswahl hinsichtlich der Selbst- oder Fremdeinschätzung, dass die physischen oder psychischen Anforderungen bestimmter favorisierter Wunschberufe zu hoch seien, an. Einen hohen Grad an Informiertheit führten einige als Grund dafür an, ihre Behinderung in Bewerbungen zu nennen. Praktika wurden als wichtige Erfahrungsgrundlage für die Berufswahl genannt. Die Zusammenarbeit der Akteure beim Übergang von der Schule in die Ausbildung ist dafür von entscheidender Bedeutung." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
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