Selbstevaluation : ein Ansatz zur Qualitätsverbesserung pädagogischer Praxis und seine Umsetzung am Beispiel des Modellversuchsprogramms SEMIK

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München

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"Als Selbstevaluation werden Evaluationsverfahren bezeichnet, bei denen die Praxis gestaltenden Fachleute "Eigentümer des Prozesses" sind. Das heißt, dass sie über Durchführung, Ziele und Vorgehen bei der Evaluation sowie über die Verwendung von Ergebnissen selbst entscheiden bzw. einen maßgeblichen Einfluss bei diesen Entscheidungen ausüben. In dem Beitrag wird die Entwicklung von Selbstevaluation als eigenständigem Ansatz vor dem Hintergrund der jüngeren Evaluationsgeschichte nachgezeichnet. Ein Vergleich möglicher Funktionen vom Fremd- und Selbstevaluation sowie vier Fallbeispiele aus Sozialpädagogik, Schule, Hochschule und Aus- und Weiterbildung dienen als Ausgangspunkte einer Diskussion der Leistungsfähigkeit des Ansatzes. Ein konkretes Umsetzungsbeispiel von Selbstevaluation und erste Ergebnisse werden anhand des bundesweiten Modellversuchsprogramms SEMIK (Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse), welches die Implementation neuer Medien in Schulen zum Inhalt hatte, dargestellt. Abschließend werden Desiderata für die weitere Entwicklung in Theorie und Praxis aufgeführt." (Autorenreferat)

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