Zur Neuordnung der Ausbildungsberufe im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung
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Abstract
Einführend wir die historische Entwicklung der kaufmännisch- verwaltenden Ausbildungsberufe geschildert. Dann werden zunächst allgemeine Prinzipien und Eckwerte der Neuordnung von Ausbildungsberufen erörtert. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt jedoch auf der Diskussion einer Neuordnungskonzeption für das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung. Ein wichtiger Aspekt bei der Neuordnung ist die Beachtung des gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutungsgehalts der Ausbildungsinhalte und -ziele, d,h, die in den Ausbildungsordnungen als längerfristige Strukturentscheidungen der Berufsausbildung festgelegten Qualifikationsstandards müssen so angegeben werden, dass kurz- und mittelfristig die durch technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung bedingten qualifikatorischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungen einbezogen sind. Selbst wenn die sogenannten kaufmännischen Grundfunktionen weitgehend konstant bleiben, ändern sich die Mittel, mit denen sie ausgeführt werden, der sozio-ökonomische Rahmen, innerhalb dessen sich berufliches Handeln vollzieht, und die fachspezifische Ausprägung, die dabei zu berücksichtigen ist. All diese Bedingungen beeinflussen den jeweils aktuell erforderlichen Qualifikationsstandard. Dem Beitrag angefügt ist eine Aufzählung von 40 kaufmännisch-verwaltenden Ausbildungsberufen mit allen wesentlichen Angaben (Berufsbezeichnung, Berufsklasse, Ausbildungsbereich, Ausbildungsdauer, Erlassdatum, Spezialisierung, Berufsfeldzuordnung, Zahl der Auszubildenden 1990, KMK-Beschluss). (IAB2)