Das internationale Argument in der Bildungsreform : die Rolle internationaler Bezüge in den bildungspolitischen Debatten zur schweizerischen Berufsbildung und zur englischen Reform der Sekundarstufe II
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Bern
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Abstract
Die Habilitationsschrift beleuchtet anhand einer historisch vergleichenden Analyse die Rolle des internationalen Arguments in der Bildungsdebatte. "Es wird aufgezeigt, dass bereits mit der Entstehung des modernen Bildungswesens im 19. Jahrhundert der internationale Vergleich höchst bedeutsam war, dargestellt am Beispiel der Herausbildung des dualen beruflichen Bildungswesens in der Schweiz. Die damals entfalteten Argumentationsmuster sind in den heutigen Bildungsdiskussionen - wie exemplarisch an der englischen Reformdebatte zur Sekundarstufe II gezeigt wird - wieder erkennbar. Eine qualitative Analyse von Experteninterviews in der Schweiz und England zu aktuellen Reformen macht einerseits die nationalen Unterschiede deutlich und verweist andererseits auf die kontextübergreifende Bedeutung des internationalen Arguments. Der Faktor der Internationalität erhält in der Debatte zur Bildungsreform eine Schlüsselposition". Im Anhang finden sich die synoptische Darstellung der Experteninterviews sowie ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis. (BIBB2)