Modellversuch Entwicklung und Erprobung besonderer Massnahmen im Berufsschulunterricht für Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung
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98924
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München
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Abstract
In der dualen Berufsausbildung ist seit Jahren eine Zunahme der Zahl der Studienberechtigten zu verzeichnen. Das kann nicht ohne Auswirkungen auf die Klassenzusammensetzung, die Lehrpläne und den Unterricht in der Berufsschule bleiben. Deshalb versuchte ein im Zeitraum von 1989 bis 1993 in Bayern durchgeführter Modellversuch Antwort darauf zu finden, welche Massnahmen die Berufsschule angesichts dieser Entwicklung ergreifen sollte, welche Beschulungskonzepte für Studienberechtigte im Rahmen der bestehenden Schulorganisation sich durchführen liessen und inwieweit diese Organisationsformen ggf. zu verändern sind. Die Broschüre berichtet über die Durchführung und Ergebnisse des Modellversuchs. Sowohl heterogen als auch homogen zusammengesetzte Klassen spielten in der Untersuchung eine Rolle. Schwerpunkte waren die Fächerauswahl, die Didaktik und Methodik des Unterrichts, Abstimmungsprobleme mit den Ausbildungsbetrieben und Fragen des Interesses der Hochschulzugangsberechtigten selbst an Sondermassnahmen in der Berufsschule und im Betrieb. In Bayern haben sich besonders ein Ersatzunterricht in Fremdsprachen und Sonderstundentafeln für Klassen mit ausschliesslich Hochschulzugangsberechtigten bewährt, die auch nach der Beendigung des Modellversuchs von einer Reihe von Berufsschulen weitergeführt werden. (BIBB)