Die Bedeutung der Älteren auf dem Arbeitsmarkt nimmt deutlich zu

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Abstract

Der Beitrag untersucht anhand von amtlichen Informationen sowie Daten des europäischen Labour Force Survey, ob und wie sich die Beschäftigung und die Erwerbsbeteiligung der Älteren verändert hat. Die Beschäftigung der Älteren ist demnach seit 1998 stetig und deutlich gewachsen - um 1,5 Mill, während die Zahl der Erwerbstätigen unter 50 Jahren in den letzten Jahren abgenommen hat und erst mit dem gegenwärtigen Konjunkturaufschwung wieder anzieht. Deutlich zugenommen hat auch die Bereitschaft der Älteren, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Dies gilt vor allem für Personen ab 55 Jahren. Die gestiegene Erwerbsbeteiligung wird darauf zurückgeführt, dass sich das Qualifikationsniveau in dieser Altersgruppe im Zuge des Nachrückens bildungsstarker Kohorten verbessert hat, und Personen mit einem höheren Bildungsabschluss mehr dazu neigen, am Erwerbsleben teilzunehmen, als solche mit einer geringeren Qualifikation. Der Anstieg des Qualifikationsniveaus ist Ausdruck der ab Mitte der 60er Jahre verstärkten Bildungsanstrengungen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken, und die Zahl der jüngeren Erwerbspersonen wird weiter zurückgehen. Deshalb - so das Fazit - sollte die Förderung von Frühverrentung eingestellt und das Humankapital der im Schnitt älter werdenden Arbeitnehmer weiterentwickelt werden. Unternehmen müssen sich mit einer vorausschauenden Personalpolitik auf diese Entwicklung einstellen. (BIBB2)

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