Förderung von MigrantInnen in der beruflichen Bildung durch sprachbezogene Angebote : Dokumentation
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128208
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Bonn
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Abstract
Die Ausbildungsquote von Migranten liegt in der Bundesrepublik um ca. 50% niedriger als die Quote deutscher Jugendlicher. Rund 40% der 20-30-jährigen Migranten bleiben ohne Berufsabschluss. Diese Situation in der beruflichen Ausbildung setzt sich fort in die berufliche Weiterbildung. Eine wesentliche Ursache für diese Benachteiligungen liegt im Sprachlichen, sowohl bezogen auf die in der Schulphase entwickelten Deutschkenntnisse, als auch auf die oft fehlende umfassende Alphabetisierung in der mitgebrachten Sprache. Die mitgebrachten Sprachen werden häufig nicht als wichtige berufliche Kompetenz in einer von Migration und Globalisierung geprägten Welt begriffen und werden nicht entsprechend fachsprachlich ausgebaut. Ziel der vom Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung initiierten Tagung ist die Vorstellung gelungener Beispiele aus der Sprachförderung in der beruflichen Bildung und die sich daraus ergebende Diskussion mit Experten aus Politik, Bildung, Beschäftigung, Wissenschaft sowie mit Auszubildenden. (BIBB2)