Maßnahmen und Modelle zur Verbesserung der Ausbildungschancen von benachteiligten Jugendlichen in Baden-Württemberg : Dokumentation
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18841
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Stuttgart
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Abstract
Mit der vorliegenden Publikation wird ein Gesamtüberblick über die wesentlichen Maßnahmen und Modelle zur Verbesserung der Ausbildungschancen benachteiligter Jugendlicher in Baden-Württemberg gegeben. Die Grundstrukturen der Förderung werden beschrieben und Einblick in die praktische Umsetzung von Projekten vor Ort gewährt. Die Bestandsaufnahme bezieht sich auf den Zeitraum 2002 bis 2003. Teil I der Dokumentation umfasst eine kurze Charakteristik der Zielgruppen und der relevanten Modelltypen sowie Akteure, Zuständigkeiten und Förderprogramme im Land. Das Vorgehen bei der Bestandsaufnahme und deren grundlegende Ergebnisse werden präsentiert. Hierzu gehören insbesondere die Ergebnisse einer Umfrage bei den baden-würtembergischen Stadt- und Landkreisen. In Teil II werden die in Baden-Württemberg bestehenden Programme und Einzelmaßnahmen dokumentiert. Dies sind Angebote (1) zur Information, Beratung und Vermittlung, (2) zur sprachlichen Qualifizierung und gesellschaftlichen Integration von ausländischen und angesiedelten Jugendlichen, (3) Ausbildungs- und berufsvorbereitende Maßnahmen, (4) Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen, (5) Ansätze und Modellversuche zur Verbesserung der Netzwerkarbeit vor Ort und zur Erprobung neuer Maßnahmen und Modelle für benachteiligte Jugendliche. Den Abschluss bildet ein Serviceteil u.a. mit Infos, Adressen und einem Index der dokumentierten Maßnahmen, Modelle und Institutionen. Zusammenfassend wird festgestellt, dass als zentrales Angebot zur Verbesserung der Ausbildungschancen insbesondere die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Arbeitsämter angesehen werden. Wichtig sind daneben die präventiv ausgerichtete Jugendsozialarbeit an den Schulen, die Jugendberufshelfer und die Jugendagenturen. Lücken im Angebot bestehen vor allem noch für die Zielgruppe der ausländischen und ausgesiedelten Jugendlichen, die Gruppe der Schulverweigerer und der Ausbildungsabbrecher. (BIBB)