Was ist Grundbildung? : bildungstheoretische und empirische Begründung von Mindestanforderungen an die Ausbildungsreife
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156092
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IW Medien
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Köln
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Abstract
Lesen, schreiben, rechnen, logisch denken und eigenverantwortlich handeln - das sollten Schüler in der Schule lernen, um im späteren Arbeits- und Alltagsleben zu bestehen. Doch diese Fähigkeiten sind in Deutschland nicht ausreichend ausgeprägt, so das Ergebnis einer Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Wegen der mangelnden Ausbildungsreife vieler Schulabsolventen plädiert das IW Köln für einen Katalog an Mindeststandards für die Sekundarstufe I, der konkret und verbindlich festlegt, über welche unverzichtbaren Kompetenzen Jugendliche nach ihrem Schulabschluss verfügen sollten – und zwar unabhängig davon, welche Schulform sie besucht haben. Die Autoren haben Lehrpläne analysiert und mit den Antworten aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung abgeglichen. Es zeigt sich, dass zwar viele Grundanforderungen, die Betriebe an ihre Ausbildungsplatzbewerber stellen, bereits implizit in den Lehrplänen enthalten sind - doch weder sind diese als unabdingbare Voraussetzung einer ausreichenden Grundbildung herausgearbeitet, noch sind Schulen verpflichtet, dafür zu sorgen, dass keine Schülerinnen und Schule ohne Ausbildungsreife die Schule verlassen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)