Prekäre Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen in Deutschland von 1980 bis 2005

bibb.id182346
bibb.participationBIBB-Mitarbeiter
bibb.publisherplaceBonn
bibb.researchfocusAusbildungsmarkt und Beschäftigungssystem
dc.contributor.authorDorau, Ralf [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T20:14:59Z
dc.date.available2018-12-17T20:14:59Z
dc.date.created2018
dc.date.issued2018
dc.description.abstract"Der Übergang von dualer Ausbildung in die Erwerbstätigkeit wird für die Abschlusskohorten von 1980 bis 2005 bezüglich ihrer beruflichen Integration verglichen. Dabei soll untersucht werden, ob der in zahlreichen Studien belegte Anstieg der Prekarität im Untersuchungszeitraum auch auf den Einstieg in den berufsfachspezifischen Arbeitsmarkt zutrifft." Als Methode zum direkten Vergleich von Verlaufsmustern wird die Sequenzmusteranalyse verwendet, mit welcher unter anderem die Ähnlichkeiten von Berufsverläufen berechnet werden können. Es wird geprüft, ob prekäre und entkoppelte Berufsverläufe in den letzten Jahren zugenommen haben und welche Faktoren einen Einfluss auf die berufliche Integration haben. "Mittels Mehrebenenanalysen werden zugleich die Einstiegsverläufe unterschiedlicher Berufsgruppen sowie Frauen und Männer mit oder ohne Abitur analysiert. Die Berufsgruppen werden zusätzlich nach weiblich und männlich dominierten Berufen sowie nach den spezifischen Arbeitslosenquoten differenziert. Ebenso werden regionale Arbeitslosenquoten berücksichtigt. Zwischen den Kohorten zeigen sich größere Schwankungen hinsichtlich der beruflichen Integration, entgegen der zuvor aufgestellten Hypothese aber kein deutlicher Anstieg des Anteils prekärer Verläufe. Der Anteil prekärer Sequenzen ist allerdings mit teilweise 30 % schon in den 1980er Jahren unerwartet hoch. Dafür aber steigt der Anteil entkoppelter Sequenzen deutlich, besonders seit Ende der 1990er Jahre. Dies ist in erster Linie durch häufigere Arbeitslosigkeit bedingt. Als individueller Einfluss auf die berufliche Integration beim Berufseinstieg spielt ein abgeschlossenes Abitur tatsächlich eine große Rolle für eine gelungene berufliche Integration. Die Gefahr von Prekarität sinkt, die Integrationschance steigt. Allerdings zeigt sich dieser Zusammenhang kaum in den älteren Kohorten, der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Abitur ist zu gering." Die Dissertation wurde im Rahmen des BMBF-Promotionsbegleitprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung gefördert (Laufzeit: 01.03.2011-28.02.2014; FKZ: 01JG1050). (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.description.dissertationnoteBonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Diss., 2018
dc.description.sponsorshipRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
dc.format.extent240 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, graph. Darst.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/767285
dc.language.isode
dc.source.urihttps://bonndoc.ulb.uni-bonn.de/xmlui/bitstream/handle/20.500.11811/7434/4960.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationT 3 Forschungsmethoden
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherZweite Schwelle
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherEinflussfaktor
dc.subject.otherSchulabschluss
dc.subject.otherGeschlecht
dc.subject.otherBerufsgruppe
dc.subject.otherArbeitslosenquote
dc.subject.otherMehrebenenanalyse
dc.subject.otherKohortenanalyse
dc.subject.other1980-2005
dc.titlePrekäre Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen in Deutschland von 1980 bis 2005
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeDissertation/Habilitationsschrift

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