Handlungsorientierung in der beruflichen Bildung
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106198
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Frankfurt/Main
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Abstract
Der Sammelband gibt die 1991 am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest, und an der Universität Dortmund gehaltenen Vorträge von Fachtagungen wieder. Ziel war es, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Schule und Betrieb, die im Rahmen des Forschungsprojektes "Zusammenarbeit von Ausbildern und Berufsschullehrern im Metall- und Elektrobereich" angesprochenen Themen der Neuordnung von Ausbildungsberufen und damit in Verbindung gebrachte Begriffe wie "Schlüsselqualifikation", "Handlungsorientierung", "Ganzheitlichkeit" und "Neue Lehr- und Lernverfahren" zu diskutieren und Ansätze für die Realisierung handlungsorientierter Lehr- und Lernprozesse aufzuzeigen. Die "Handlungsorientierung" zielt darauf ab, die Lehr- und Lernprozesse so zu gestalten, dass die gegenseitigen Abhängigkeiten von Handeln und Denken berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist damit die Kritik eines auf Rezeption zielenden Lehr- und Lernverfahrens verbunden, das aktiv- entdeckendes, selbstorganisiertes und kooperatves berufliches Lernen als Grundprinzip der Unterrichtsgestaltung ausblendet. Die Beiträge sind zwei Themenbereichen zugeordnet. Der erste Themenbereich setzt sich mit Aspekten des handlungsorientierten Lernens auseinander und nimmt eine Standortbestimmung in Theorie und Praxis vor. Besonders wird hier in einigen Beiträgen auf die Themen Schlüsselqualifikation und Ganzheitlichkeit eingegangen. Die Beiträge des zweiten Themenkreises befassen sich mit der Umsetzung konzeptionller Überlegungen von Handlungsorientierung in der schulischen und betrieblichen Ausbildungspraxis. (BIBB)