Frauendiskriminierung im Berufsbildungssystem in den neuen Ländern
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101507
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Abstract
Die Übertragung des bundesdeutschen Ausbildungssystems auf die ostdeutschen Länder führt zu einer Benachteiligung von Frauen bei der beruflichen Erstplazierung. Nicht erst an der zweiten Schwelle des Übergangs in das Beschäftigtensystem handeln sich Frauen biographische Nachteile für Einkommen, soziale Absicherung und beruflichen Aufstieg ein, sondern schon an der ersten Schwelle, das heisst beim Übergang von der Schule in den Ausbildungsmarkt. Zum Beleg für diese Entwicklung werden einige ausgewählte Befunde einer im Sommer 1991 in drei ostdeutschen Regionen durchgeführten Berufseinstiegsanalyse bei 450 Jugendlichen (228 männlichen und 222 weiblichen Auszubildende) herangezogen. Sie werden um ausgewählte Ergebnisse aus anderen Untersuchungen ergänzt, die in den letzten drei Jahren zu diesem Themenkreis in Ostdeutschland angestellt wurden. (IAB2)