Probleme der Verrechtlichung der Berufsbildung für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen : Hochschultage Berufliche Bildung (10, 1998, Dresden)
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85762
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Berlin; Bonn
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Abstract
Der Beitrag beschreibt die Regelungssituation der Berufsbildung im Gesundheitswesen, für das eine inhaltlich unklare Berufsschneidung und verschiedene Rechtsgrundlagen kennzeichnend sind, anhand einer Bildungsstruktur- und Berufsstrukturübersicht. Die Uneinheitlichkeit der Rechtsgrundlagen im Sekundarbereich, im tertiären und Weiterbildungsbereich hat zur Folge, dass zu den ausgeübten Berufen eine Vielzahl verschiedener schulischer und betrieblicher Berufsbildungsgänge führen mit unterschiedlichen Berufsbildungszielen und Berufsbezeichnungen. Darüber hinaus scheinen die Gesundheitsberufe hinsichtlich der vermittelten Qualifikationen beliebig austauschbar zu sein. Die Atomisierung des Berufsfeldes in eine Vielzahl von rechtlich eigenständigen Berufen bzw. die fehlende inhaltliche Systematik der Berufsstruktur schränken zudem die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten ein. Die Verfasserin plädiert für bundesweit vereinheitlichte Ausbildungsstandards in diesem Berufsfeld, um Transparenz und Rechtssicherheit zu gewährleisten. (BIBB2)