Das Paradox der integrierten Ausgrenzung von gering qualifizierten Jugendlichen
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Abstract
"Im Beitrag werden die historischen Veränderungen im den Übergangsbiographien von Jugendlichen ohne Schulabschluss untersucht. Die Gliederung des Beitrags folgt der Grobstruktur der Bildungs-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsbiographien dieser Jugendlichen, die sich in den letzten 50 Jahren stark verändert haben. Obgleich heutige gering qualifizierte Jugendliche deutlich länger die Schule besuchen und am beruflichen Bildungssystem teilnehmen, haben sie im Vergleich zu früher ein höheres Risiko diskontinuierlicher Erwerbskarrieren, bestehend aus einfacher Beschäftigung und sich wiederholender Arbeitslosigkeit oder einer generellen Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt. Die Analysen zeigen, dass ihre zunehmende Integration in das berufliche Bildungssystem in scheinbar widersprüchlicher Weise zu einer erhöhten Ausgrenzungsgefahr geführt hat." Grundlage der Untersuchung sind die Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie des Max- Planck- Instituts für Bildungsforschung. (Autorenreferat)