Keine Innovation ohne Kompetenzträger
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Abstract
Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich betriebliche Innovationskompetenzen auf individuelle Kompetenzen, d.h. das Wissen und die Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter stützen. Es wird untersucht, wie die Kompetenzen in den drei Innovationsbereichen Produktinnovation, Prozessinnovation und Reorganisation im Betrieb organisatorisch bzw. personell verankert sind. Zentrales Ergebnis ist, dass in allen drei untersuchten Innovationsfeldern die überwiegende Mehrheit der Betriebe auf individuelle Fähigkeiten einzelner oder weniger Mitarbeiter setzt und sich die Innovationskompetenzen kaum auf spezielle Organisationsstrukturen oder Verfahren stützen. Instrumente des Wissens- oder Kompetenzmanagements kommen bisher nur selten zum Einsatz. Die Mehrheit der Unternehmen ist vom Funktionieren einzelner Kompetenz- und Wissensträger abhängig. Je mehr hochqualifizierte Beschäftigte ein Unternehmen hat, um so häufiger existieren jedoch Organisationsstrukturen zur Verankerung der betrieblichen Innovationskompetenz bzw. eine breite personelle Innovationsbasis. (BIBB)