Lebenslanges Lernen und Bildungsberatung zwischen Theorie und Praxis
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19527
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Publisher
Karin Kramer
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Berlin
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Abstract
Die Publikation beleuchtet die gesellschaftliche und ökonommische Bedeutung der Bildungsberatung und den Stellenwert des Lebenslangen Lernens in der Bildungspolitik. Um lebenslanges Lernen zu etablieren, wird es zunehmend von Bedeutung sein, Menschen in ihren verschiedenen Lebensphasen hinsichtlich möglicher Bildungswege und -chancen zu beraten. Bildungsberatung wird ein zentrales Element in einer Infrastruktur für lebenslanges Lernen sein, bislang sind noch kaum nennenswerte praktische Konsequenzen gefolgt. Es wird ein allgemeiner Überblick über den Status quo der Beratungsformen und -anbieter gegeben, gefolgt von einer Bestandsaufnahme der Weiterbildungslandschaften in Berlin und Brandenburg, sich sehr heterogen und nicht konsolidiert darstellen. Die Anbieter operieren im Wesentlichen auf den Feldern frauen-, jugend- und sozialpolitische Maßnahmen sowie Integrationsmaßnahmen für Ausländer. Angesichts einer abnehmenden Zahl von Normalarbeitsverhältnissen und damit steigender Zahl von Personen, die an keiner betrieblichen Weiterbildung teilnehmen können, wird ein arbeitgeberunabhängiges Finanzierungsmodell durch die öffentliche Hand für ein Gesamtsystem der Weiterbildung für sämtliche Zielgruppen gefordert, wobei insbesondere sozial Benachteiligte nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip gefördert werden sollten. Hier sollte auch die Bildungsberatung einbezogen werden. Angesichts einer im europäischen Vergleich recht geringen betrieblichen Weiterbildungsquote wird zur Verbesserung der Rahmenbedingungen die Gestaltung von Betriebsvereinbarungen dazu sowie die Aufnahme der Weiterbildung in die Trarifverträge gefordert. (BIBB)