Evaluation der modernisierten M+E-Berufe : Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt und Umsetzung in der Berufsbildung; Ergebnisbericht und Handlungsempfehlungen
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Bremen
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Abstract
„Bisherige Forschungsarbeiten zur Digitalisierung und zu Industrie 4.0 belegen übereinstimmend einen bedeutenden und nachhaltigen Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben, die wirtschaftliche Entwicklung und die Arbeitsgestaltung. Es wird daher zur zentralen Frage, die technologischen, ökonomischen, sozialen und arbeitsbezogenen Folgen genauer zu analysieren, um tiefere Einblicke in die zu erwartenden Anforderungen zu erhalten. Gewonnene Erkenntnisse ermöglichen Rückschlüsse auf Auswirkungen für die Berufsbildung und die praxisgerechte Gestaltung von Bildungs- und Qualifizierungsprozessen. […] Basierend auf der zunehmenden Implementierung und Nutzung digital gestützter Technologien wurden die industriellen Metall- und Elektroberufe (M+E-Berufe) sowie der/die Mechatroniker/-in in Deutschland im Jahr 2018 teilnovelliert, um sie an den digitalen Wandel anzupassen. Die drei wesentlichen Neuerungen umfassen eine neue integrative Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“, eine moderate Aktualisierung der betrieblichen Lerninhalte von zwei weiteren Berufsbildpositionen zu Industrie 4.0-relevanten Herausforderungen sowie sieben optional wählbare kodifizierte Zusatzqualifikationen (kurz „kZQ“). Im Zuge der vorliegenden „EVA M+E-Studie“ zur Evaluation der Teilnovellierung im Auftrag von Gesamtmetall sollte geklärt werden, ob die vorgenommenen Neuerungen in der Ausbildungspraxis angekommen sind, welche Effekte sie auslösen und welche Hemmnisse für eine erfolgreiche Umsetzung bestehen. Zudem ging es darum, zu prüfen, inwiefern weitergehender Entwicklungsbedarf besteht und welche Handlungsempfehlungen sich für die künftige Ausgestaltung der M+E-Berufsbildung ableiten lassen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)