Schweizer Sozialfirmen - dauerhafte Arbeitsmarktintegration für benachteiligte Menschen?
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Abstract
"Seit etwa 2011 wird von den verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Akteuren immer wieder das Modell der Schweizer "Sozialfirmen" eingebracht. Hier sei es offensichtlich gelungen, langzeitarbeitslose Zielgruppen mit einfachen Arbeitsangeboten auf der Basis unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Terminus 'Sozialfirmen' deckt in der Schweiz eine große Bandbreite sehr unterschiedlicher Organisationsformen von Einrichtungen für die Beschäftigung und berufliche Eingliederung unterschiedlich benachteiligter Zielgruppen ab. Von reinen Beschäftigungsprojekten ohne Entgelte bis hin zu größeren privatwirtschaftlich organisierten und am Markt operierenden Unternehmen einschließlich sozialversicherungspflichtiger unbefristeter Arbeitsverträge reicht die Spanne, wo sich solche Einrichtungen selber unter den Begriff 'Sozialfirma' einordnen bzw. von Dritten darunter eingeordnet werden. Die Stadt Bern denkt über die Gründung einer 'Sozialfirma' nach. Die G.I.B. sprach mit Dr. Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, und Jürgen Fassbind, Bereichsleiter des Kompetenzzentrums Arbeit der Stadt Bern." (Autorenreferat, BIBB-Doku)