Zu einigen Aspekten der quantitativen Entwicklung der Intelligenz in der DDR in den Jahren 1955-1961
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Abstract
Der Autor stellt an den Beginn seines Beitrags eine kurze Übersicht zur Defination der sozialen Schicht der Intelligenz und verweist darauf, dass sich in den 80er Jahren sowohl Soziologen "mit der zahlenmässigen Entwicklung der Intelligenz, ihren strukturellen Veränderungen sowie ihrer Reproduktion vor dem Hintergrund der Dialektik von Reduzierung und Reproduktion sozialer Unterschiede beschäftigten", als auch "Historiker mit Forschungen über die Entwicklung und Veränderungen der Intelligenz seit 1945" beschäftigten. Insbesondere in den Beschlüssen der 25. Tagung des ZK der SED wurden die Aufgabenstellungen für die Hauptgruppen der Intelligenz (wissenschaftlich-technische, pädagogische, wissenschaftliche und künstlerische) umrissen. Davon ausgehende staatliche Festlegungen zielten vor allem auf die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, setzten Schwerpunkte in der Forschung und der Koordinierung der Forschungsaufgaben sowie für das schnelle Überleiten der Ergebnisse in die Produktion. In diesem Zusammenhang waren vor allem den 46 Universitäten und Hochschulen und 259 Fachschulen wichtige Aufgaben übertragen. Die im Juni 1955 durchgeführte zentrale Hochschulkonferenz behandelte vor allem Fragen der qualitativen Verbesserung der Ausbildung und Erziehung. Der Autor gibt einen detaillierten Überblick über die quantitative Situation der Intelligenz zu diesem Zeitpunkt, die altersmässige Zusammensetzung der wissenschaftlich-technischen Fachkräfte (1956) und die Absolventen des Hoch- und Fachschulstudiums (1955-1962). Ausgehend von einer kritischen Einschätzung legte die Regierung der DDR in einer Verordnung über die weitere Umgestaltung des Hoch- und Fachschulwesens fest "die wissenschaftlich-technische Ausbildung in allen Fachbereichen mit der Praxis des sozialen Aufbaus zu verbinden und die sozialistische Soziologie an den Universitäten, Hoch- und Fachschulen durchzusetzen." Der Beitrag enthält Angaben über 1961 in den Wirtschaftsbereichen Beschäftigte mit Hoch- bzw. Fachschulabschluss, sowie über das qualitative Wachstum der Intelligenz der DDR von 1955-1961. (IAB2)