Lernfeldorientierung und handlungsorientierte Gestaltung von Lehr- Lern-Situationen - Konsequenzen für die Lernortdiskussion
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Frankfurt/Main
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Abstract
Der Verfasser will eine Antwort auf die Frage geben, ob mit dem Lernfeldkonzept und dem Konzept der Handlungsorientierung Lehrgegenstände bzw. Lehr-/Lernarrangements in sinnvoller Weise geordnet werden, so dass es gelingt, die Auszubildenden auf alle wesentlichen Herausforderungen unserer weiterhin beruflich organisierten Gesellschaft vorzubereiten. Dazu werden die veränderten Anforderungen im Umfeld der Berufsschule beschrieben und neue Wege der Gestaltung von Lehr- Lernsituationen aufgezeigt. Der Verfasser stellt fest, das mit der Lernfeldorientierung verbundene fächerübergreifende Lernen biete die Chance, gewohnte Sichtweisen aufzubrechen und neue Positionen und Standorte zu suchen. Lernfeldorientierung könne zu einer höchst anspruchsvollen Aufgabe werden mit dem Ziel, eine befriedigende innere Struktur und einen Zusammenhang zu finden, der die einzelnen Lehr- und Lerngegenstände sowie Aufgabenstellungen in das Gesamtgefüge des Wissens und der Erfahrung einordnet. Für die Lernortkooperation könne die Lernfeldorientierung einen wichtigen Impuls geben. Die Berufsschule müsse überdenken, ob sie ihre Lehr/Lernprozesse weiterhin hauptsächlich in Abstraktion von den Anwendungsbereichen im betrieblichen Teil der Berufsausbildung in Systematiken organisiert, die Gefahr liefen, die konkrete Berufstätigkeit zu verfehlen. Zu fördern sei auch die gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz von Berufsschullehrern auf der einen und Ausbildern in den Betrieben und überbetrieblichen Bildungsstätten auf der anderen Seite. (BIBB2)