Informelles Lernen im Kontext neuer Beruflichkeit : Editorial
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Abstract
Mit der Renaissance des Lernens in der Arbeit hat die Wertschätzung von Fachpraxis und Erfahrungslernen in der Arbeit deutlich zugenommen und damit die Bedeutung des informellen Lernens. Informelles Lernen und informeller Kompetenzerwerb schlagen sich am nachhaltigsten in der Weiterbildung, d.h. der informellen Weiterbildung nieder. Wie wirkt sich die Einbindung und Anerkennung informeller Weiterbildung aber auf die Berufsbildung und das Berufsprinzip aus? Kritische Einschätzungen gehen von einer Zersetzung des Berufsprinzips aus. Demgegenüber steht eine Einbindung informell erworbener Kompetenzen im Kontext neuer Beruflichkeit. Vor dem Hintergrund lebensbegleitenden Lernens, einer hohen Arbeits- und Berufsdynamik sowie der Prozessorientierung in der Arbeit sei eine neue Beruflichkeit gefragt, so Dehnbostel. Das informelle Lernen sei in diesen Kontext einer neuen Beruflichkeit einzubeziehen. (BIBB-Doku)
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