Bildungs- und Berufsberatung für Jugendliche mit Migrationshintergrund gegen Ende der Schulpflicht : Endbericht
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134838
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Wien
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Abstract
Die vorliegende Studie untersucht, inwiefern Jugendliche mit Migrationshintergrund von den Angeboten zur Bildungs- und Berufsberatung profitieren bzw. in welchem Masse die Jugendlichen überhaupt erreicht werden. Obwohl ihr Beratungsbedarf in der Regel aber als höher eingestuft werden muss, zeigen die Ergebnisse der Studie, dass auch die außerschulischen Angebote der Bildungs- und Berufsberatung (z.B. Berufsinformationszentren, Berufsinformationsmessen) jugendliche Migranten und ihre Eltern deutlich weniger erreichen. Ganz besonders gilt dies für Jugendliche mit türkischem bzw. serbisch-montenegrinischem Migrationshintergrund. Überhaupt scheiden überproportional viele Jugendliche mit Migrationshintergrund bereits nach dem Ende der Pflichtschule aus dem Bildungssystem aus. Besonders betroffen sind hier vor allem weibliche Jugendliche mit nicht-deutscher Muttersprache. Vor allem im Bereich der Allgemeinbildenden höhere Schule (AHS), der Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) und in der Lehrlingsausbildung sind Jugendliche mit Migrationshintergrund eklatant unterrepräsentiert. Die Studie empfiehlt daher eine Vielzahl an Maßnahmen zur Verbesserung der Berufs- und Bildungsberatung für Jugendliche mit Migrationshintergrund. (BIBB-Doku)