Studium mit Praxiserfahrung einführen
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Abstract
Zur Anpassung der spanischen Universitäten an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts stellten Hochschulrektoren und Experten ein inoffizielles Programm zur Anhebung der Lehr- und Studienqualität an den Universitäten auf. Als wichtigster Punkt gilt die Ausbildung. Darin ist vorgesehen, dass Studenten ihre Dozenten frei auswählen können und das Berufungssystem des Lehrkörpers zugunsten einer Verbesserung der Lehre verändert werden soll. Auch an Evaluation der Lehrveranstaltungen ist gedacht. Zur Internationalisierung der spanischen Hochschulen werden zwei Fremdsprachen als Pflichtfächer in den Lehrplan aufgenommen. Eine wesentliche Neuerung beinhaltet der Vorschlag zu einem arbeitsmarktorientierten Studienplan. Nach einer fachspezifischen Ausbildung im Grundstudium unterbricht der Student sein Studium, wendet seine Kenntnisse als qualifizierte Fachkraft in der Praxis an und kehrt dann an die Universität zurück, um seinen Hochschulabschluss zu machen. Dabei ist an eine enge Kooperation mit der Wirtschaft gedacht, die nicht nur als Sponsor für Forschung und Lehre, sondern auch als künftiger Arbeitgeber der Studenten fungieren soll. Der auf den Arbeitsmarkt ausgerichtete Studienplan wird gleichzeitig durch eine soziale Komponente ergänzt. Bisher zahlen die spanischen Studenten Studiengebühren. In Zukunft sollten die Studierenden durch Darlehen und Stipendien von den Gebühren befreit werden. Auch die Privatwirtschaft ist hier als "Sponsor" gefragt. Eine flexiblere Anerkennung von Auslandssemestern und ein erweitertes internationales Stipendiennetz sollen wiederum die Mobilität der Stude