Umgang mit rechtsextremen Studierenden an Hochschulen

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"Wie soll und darf rechtsextremen Studierenden an Hochschulen begegnet werden? Braucht es z. B. ein öffentliches Outing, wie es die Antifaschisten in Bochum praktizierten? Oder gibt es auch alternative Wege der Auseinandersetzung? Dieser Artikel will eine eigene Positionsbestimmung aus der Sicht zweier Lehrenden an Fachhochschulen liefern und basiert auf den Forschungen und der Praxis der 'Arbeitsstelle Deradikalisierung und Demokratieentwicklung' der Fachhochschule Dortmund. Grundsätzlich gehen die Autoren davon aus, dass Bildung ein Menschenrecht ist und Hochschulen sich einem demokratischen und menschenrechtlichen Ansatz verpflichtet sehen sollten. Doch wie kann ein solcher Umgang aussehen? Wie kann den Gegnern der Demokratie demokratisch begegnet werden? Zunächst soll die normative Grundlage, dass Bildung ein Menschenrecht sei, noch einmal überprüft werden. Dem folgt eine genauere Beschreibung der rechtsextremen Herausforderung an Hochschulen. Nur basierend auf einer fundierten Lageanalyse können auch Wege des Umgangs mit ihren jeweiligen Stärken und Grenzen diskutiert werden. Der Artikel schließt mit einigen Handlungsüberlegungen, die sich aus der Erörterung der Fragen ergeben." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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