DGB-Ausbildungsreport Nordrhein-Westfalen 2014 : Studie

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Die DGB Jugend hat über 7.000 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen befragt, wie zufrieden sie mit ihrer Ausbildung sind, welche Mängel es gibt und wie sie im Betrieb behandelt werden. Für den Ausbildungsreport wird die Qualität der Ausbildung anhand verschiedener Kriterien wie Arbeitszeiten, Vergütung und fachliche Anleitung untersucht. Er zeigt auf, welche Branchen bzw. in welchen Ausbildungsberufen aus Sicht der Auszubildenden gute Ausbildungsbedingungen vorherrschen. Knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen ist den Ergebnissen zufolge mit der Qualität ihrer Ausbildung nicht zufrieden. Viele Auszubildende leiden demnach unter einer unzureichenden Anleitung und regelmäßigen Überstunden. Zudem haben so viele Jugendliche wie noch nie angegeben, häufig ausbildungsfremde Tätigkeiten leisten zu müssen. Laut DGB gibt es einen engen Zusammenhang zwischen schlechter Ausbildungsqualität, niedriger Vergütung und hoher Abbruchquote. Auf der anderen Seite liegt die Abbrecherquote von angehenden Bankkaufleuten, die eine Ausbildungsvergütung von 935 Euro erhalten und das Qualitätsranking im Ausbildungsreport anführen, bei lediglich 6 Prozent. Laut DGB müssten Informationen über Ausbildungsabbrüche und Durchfallquoten systematischer ausgewertet und die betroffenen Branchen enger betreut werden und bei den Berufen mit sehr niedrigen Ausbildungsvergütungen auf eine Erhöhung hinzuarbeiten. (Textauszug; BIBB-Doku)

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