Berufsbiographien von Lehrerinnen und Lehrern : ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
item.page.bibb.id
93059
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Die Vorstellung, Lehrerinnen und Lehrer seien Frauen und Männer im Lehrberuf, die qua Geschlecht über gegensätzliche Eigenschaften verfügen', wird in diesem Beitrag kritisch hinterfragt. Dazu wird die Lehrberufsforschung der 50er bis 90er Jahre unter den Fragestellungen: 'Wie gestaltet sich das soziale Miteinander der Geschlechter im Berufsalltag? und: Gibt es eine spezifisch weibliche Form der Berufsausübung?' betrachtet. Die Autorin zieht folgendes Fazit: ' Die Vorstellung, Lehrerinnen und Lehrer seien Frauen und Männer im Lehrberuf und wiesen als solche ein geschlechtsspezifisches Sosein auf, durchzieht die ältere wie die neuere Lehrberufsforschung. Sie ist in der feministischen Lehrerinnenforschung ebenso wie in der 'allgemeinen 'Lehrberufsforschung' zu finden. Lehrkräfte können nach dieser Vorstellung nur Frauen oder Männer sein und nicht etwas dazwischen. Damit wird eine Zweiteilung zwischen den Lehrkräften entlang der Geschlechterachse vorgenommen und ein Gegensatz zwischen den als Frauen oder Männer begriffenen Lehrkräften konstruiert." Die Autorin verweist auf einige vorliegenden Untersuchungen die zeigen, dass die Differenzen, z.B: zwischen Lehrkräften an Gymnasien und solchen an Gesamtschulen oder zwischen Lehrkräften in einzelnen Bundesländern grösser sein können als die zwischen Lehrer und Lehrerinnen. Sie empfiehlt, 'diese und andere Differenzen künftig genauer in den Blick und von der Vorstellung gegensätzlicher Geschlechterqualifikation Abschied zu nehmen!" (IAB 2)