Die Entwicklung des westdeutschen Hochschulsystems bis zum Jahre 2010 als Teil eines Bildungsgesamtplanes

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Die Autoren versuchen einen Beitrag zur Personalentwicklungsplanung bis zum Jahre 2010 für das wissenschaftliche Personal an Hochschulen zu leisten. Sie stellen drei Ansätze für die Personalentwicklung der Hochschulen nebeneinander: Im ersten Ansatz wird aus der Entwicklung der Zahl der Studierenden und aus Betreuungsrelationen die Zahl des lehrenden Personals abgeleitet. Der zweite Ansatz geht aus von der Qualifikationsfunktion, die die Hochschule über den ersten berufsqualifizierenden Abschluss hinaus zu erfüllen hat und zwar für die Qualifikation des eigenen zukünftigen Personals wie des ausserhochschulischen Forschungspersonals. Der dritte Ansatz schliesslich fusst auf einem vom Wissenschaftsrat entwickelten 'Komponentenmodell' (Wissenschaftsrat 1989). Der Gesamtbedarf an wissenschaftlichem Personal ermittelt sich dabei aus den vier Komponenten: Personalbedarf für die Lehre, für Forschungsaufgaben, für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie für weitere Dienstleistungen. Die Modellrechnungen kommen zu dem Ergebnis, dass die Zahl der mit wissenschaftlichem Personal an den Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland besetzten Stellen angehoben und wenigstens für die nächsten 20 Jahre auf diesem Niveau gehalten werden muss. Die abschliessenden Überlegungen zur Budgetentwicklung zeigen, dass diese Stellenmehrung grundsätzlich finanzierbar ist. (IAB2)

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