Qualitätskontrolle der Berufsausbildung im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes
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Abstract
Der Beitrag geht auf einzelne Regelungselemente bei der "Qualität der Ausbildungsgestaltung" im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes ein. Analysiert werden die Ausbildungsmarktsituation als Rahmenbedingung für die Anwendung des Berufsbildungsgesetzes, Ansatzpunkte für Qualitätskontrollen, relevante Inputnormen, der Grad der Erfüllung relevanter Qualitätsnormen des Berufsbildungsgesetzes (jeweils empirisch untersucht fünf Jahre und zwanzig Jahre nach Verabschiedung). "Es stellt sich die Frage, ob nicht ein Regelungsinstrumentarium, das eine unzureichende Ausbildungsgestaltung negativ sanktioniert, durch einen Katalog von positiven Anreizmöglichkeiten ergänzt werden sollte. ... Die ursprüngliche Intention der Finanzierungsregelung, wie sie das alte Ausbildungsplatzförderungsgesetz enthielt, ging auch in die Richtung einer Qualitätssteuerung auf Mikro- und Makroebene, es sollte also auf der Basis von über das BBiG hinausgehenden Qualitätskriterien strukturell Einfluss genommen werden. Auch und gerade wegen der geringer werdenden quantitativen Probleme im dualen System sind Überlegungen über Instrumente, mit deren Hilfe auf die Inputqualität der Ausbildungsbetriebe oberhalb eines definierten Mindestniveaus Einfluss genommen werden kann, weiterhin aktuell." (IAB2)