ECVET: Erprobung im Spannungsfeld europäischer Anforderungen und deutscher Anwendungspraxis
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Abstract
Die Mobilität von Lernenden in der Berufsbildung weiter zu erhöhen, ist ein erklärtes Ziel europäischer Bildungspolitik. In Deutschland wurden mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes 2005 die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Gleichwohl ist die Vorbereitung und Durchführung von Auslandsphasen während der Ausbildung mit einer Reihe pädagogischer, struktureller oder auch finanzieller Hürden verbunden. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl europäischer Instrumente zur Förderung transnationaler Mobilität auf den Weg gebracht. Eines davon ist ECVET, das Europäiche Leistungspunktesystem für die Berufsbildung. Unter Bezug auf vier ECVET-Pilotprojekte geht die Veröffentlichung der Frage nach, inwieweit der europäische ECVET-Ansatz aus deutscher Perspektive umsetzbar und geeignet ist, grenzüberschreitende Mobilität zu erleichtern. Der Beitrag führt in das Thema ein. (BIBB-Doku)