Keine Wende zum Heimchen am Herd! : Erfahrungen und Orientierungen von ostdeutschen Frauen in Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Forschungsbericht
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München
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Abstract
Die Untersuchung verfolgte das Ziel, von ostdeutschen Frauen in den Projekten des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit" Informationen über bestimmte Situationen der bisherigen Bildungs- und Erwerbsbiographie, Erwartungshaltungen und mögliche Effekte der Arbeit in den Maßnahmen zu gewinnen. Kernfragen waren in diesem Zusammenhang: 1. Welche beruflichen Ansprüche, Ziele und Pläne haben die in verschiedener Form benachteiligten ostdeutschen Frauen im sechsten Jahr nach der gesellschaftlichen Wende, die ihre ursprüngliche berufliche Sozialisation in Frage gestellt und andere Perspektiven eröffnet hat? 2. Welchen Sinn und Stellenwert sehen die Frauen in den Maßnahmen der Jugendberufshilfe für ihre weitere Erwerbsbiographie, und unter welchen Bedingungen erkennen sie darin Übergangslösungen zur regulären Erwerbstätigkeit? Die Erhebung der Daten erfolgte mit einem standardisierten Fragebogen. Der vorliegende Forschungsbericht konzentriert sich auf folgende Untersuchungsschwerpunkte: (1) Soziale Bedingungen, Bildungs- und Berufsvoraussetzungen der untersuchten Frauengruppen, (2) Arbeitseinstellungen und -ansprüche der Frauen, Bewältigung von Arbeitslosigkeit, erwerbsbezogene Zukunftsorientierungen und -initiativen, (3) Einschätzuung der Maßnahmen im Modellprogramm durch die beteiligten Frauen, vor allem in Bezug auf deren Hilfe für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und für die individuelle Berufsbiographie. (BIBB)