Alltagsweltliches und wissenschaftliches Wissen in Professionalisierungskonzepten
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Abstract
Der Beitrag zielt auf eine Beurteilung der verschiedenen Professionalisierungsbemühungen im Bereich der Sozialpädagogik. Dabei wird eine Differenzierung zwischen einem altruistischen Professionsmodell, einem sozialtechnisch ingenieurhaft orientierten sowie einem lebenslagen- und lebensweltbezogenen Professionalisierungstypus getroffen. Bei der lebensweltorientierten Vorstellung von Professionalisierung geht es darum, "dass Sozialpädagogen eine stellvertretende, in gewisser Hinsicht auch distanzierte Position gegenüber der Lebenspraxis der Klienten einnehmen und über einen 'weiteren Wissens- un Deutungshorizont' verfügen als die Adressaten und die Klienten selbst, und dass das Bereitstellen und Einsetzen dieser erweiterten Sichtweisen im Berufsvollzug die Klienten befähigen, ihre - stets schon unterstellte - Selbständigkeit zu befördern oder wieder zu erlangen." (IAB2)