Erzieherinnen in neuer Höhenlage : unbeabsichtigte Nebenwirkungen einer beabsichtigten Ausbildungsreform
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126322
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Abstract
Der Beitrag geht den Ursachen der heutigen Debatte um die künftige Erzieherinnenausbildung nach. Dabei wird die Situation der ErzieherInnen auf dem Arbeitsmarkt in den Blick genommen: Zum einen die Verteilungssdynamik; hierbei stehen Fragen der Platzierung der Absolventen der verschiedenen Ausbildungsgänge auf dem Arbeitsmarkt im Vordergrund und zum anderen die besondere Situation auf dem Teilarbeitsmarkt der Kindertageseinrichtungen; dabei geht es um Fragen der Konzentration und Profilbildung des zentralen Arbeitsfeldes für ErzieherInnen. Im Anschluss wird die Situation der (sozial)pädagogischen Ausbildungen betrachtet, die durch drei pädagogisch-soziale Ausbildungen auf unterschiedlichem Niveau (Fachschule, Fachhochschule, Universität) gekennzeichnet ist. Vor diesem Hintergrund werden mögliche Szenarien zukünftiger Erzieherinnenausbildung skizziert, die die Landschaft der pädagogisch-sozialen Ausbildungen inhaltlich und quantitativ grundlegend verändern würden. Bislang nicht thematisiert sind in diesem Zusammenhang die zentralen Fragen nach den Inhalten sowie nach der Finanzierung einer stärker akademisierten Ausbildung. (BIBB)