Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten : Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2009. Studie
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147730
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Berlin
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Abstract
Junge Menschen sind überdurchschnittlich häufig von prekärer Beschäftigung betroffen. Sie litten daher im von der Wirtschaftskrise gekennzeichneten Jahr 2009 besonders, da befristet Beschäftigte, LeiharbeiterInnen und ProjektmitarbeiterInnen in der Krise zuerst ihren Job verlieren. Diese prekäre Situation spiegelt auch der DGB-Index Gute Arbeit für junge Beschäftigte unter 30 Jahren wider, der von der DGB-Jugend hiermit zum dritten Mal vorgelegt wird. Im Zentrum dieser Sonderauswertung stehen die Arbeits- und Einkommensbedingungen von jungen Beschäftigten: "Können junge Menschen bei der Arbeit ihre Fähigkeiten weiterentwickeln? Werden sie fair entlohnt? Erhalten sie Anerkennung für ihre Leistung? Wie blicken sie in ihre berufliche Zukunft? Und wie hat sich die Situation gegenüber den Vorjahren verändert?" Dem Gutachten zufolge verbesserte sich die Arbeitsqualität für junge Beschäftigte im Jahr 2009 leicht gegenüber dem Vorjahr und erreichte einen Wert von 60 Punkten (das sind zwei Punkte mehr als in den beiden Vorjahren). Bei der Interpretation dieses Ergebnisses ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Anteil von ZeitarbeiterInnen und MinijobberInnen, die in der Vergangenheit die schlechtesten Arbeitsbedingungen hatten, 2009 deutlich gesunken ist. (BIBB-Doku)