Inklusion benötigt Region: Das neue personenzentrierte und kompetenzorientierte Qualifikationsprofil "Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung"
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182023
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Berufliche Bildung in Vielfalt
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Abstract
Die Autorin erörtert in ihrem Beitrag den Zusammenhang zwischen Inklusion, Regionalisierung und neuen Qualifikationsanforderungen. Inklusion muss sich demnach regional realisieren - als Voraussetzung dafür, dass Deutschland seine Verpflichtung erfüllen kann, Menschen mit Behinderung barrierefrei an Berufsbildung und Beschäftigung teilhaben zu lassen. Eine wesentliche Voraussetzung, dass diese Regionalisierung gelingt, ist eine gute, institutionalisierte Zusammenarbeit und Vernetzung aller regionalen Akteure. Als weitere Elemente einer inklusiven Berufsbildung werden die Entwicklung des Lernorts Berufsschule identifiziert, die Fachpraktikerberufe, die Qualifizierung des Bildungspersonals sowie die Beibehaltung spezialisierter Berufsbildungsinstitutionen und pädagogisch-didaktischer Settings. Im Weiteren wird das neue Qualifikationsprofil der personenzentrierten "Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" der Werkstätten für behinderte Menschen in seiner Entstehungsgeschichte von 2013 bis 2016 und mit der neuen Betonung von Schnittstellenarbeit kurz vorgestellt. (Textauszug; BIBB-Doku)