Qualifikation und Qualifizierung älterer Arbeitnehmer

bibb.id85575
dc.contributor.authorKoller, Barbara [Verfasser]
dc.contributor.authorPlath, Hans-Eberhard [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:45:12Z
dc.date.available2018-12-17T10:45:12Z
dc.date.issued2000
dc.description.abstract"In dem Beitrag werden im ersten Teil wesentliche Rahmendaten zur Qualifikation und Qualifizierung älterer Arbeitnehmer vorgestellt und im zweiten Teil grundlegende wissenschaftliche Konzepte und Befunde erörtert. An Hand von Daten und Erhebungen aus jüngster Zeit kann belegt werden, dass nicht mehr generell von einer niedrigeren formalen Qualifikation Älterer im Vergleich zu Jüngeren und von Weiterbildungsabstinenz älterer Arbeitnehmer gesprochen werden kann. Ältere Arbeitslose sind allerdings zu einem deutlich niedrigeren Anteil in SGB III-geförderten Weiterbildungsmassnahmen vertreten als ihrem Anteil an allen Arbeitslosen entspricht. Auch die von Unternehmen häufig vertretene und selbst von Belegschaften teilweise akzeptierte sogenannte Defizit-Hypothese des Alterns, die Vermutung eines 'natürlichen' altersbedingten Abbaus von Befähigungen, ist empirisch nicht belegt. Die grösste Leistungs- und Lernbarriere für Ältere sind vielmehr langzeitig ausgeführte Tätigkeiten, in denen es nichts zu lernen gibt, so dass über das Verlernen bereits erworbener Fähigkeiten hinausgehend sogar das Lernen verlernt wird (Disuse-Effekt). Am Beispiel unterschiedlicher Qualifikationsstufen wird auf die Kriterien eingegangen, die Arbeits- und Organisationsstrukturen erfüllen sollen, um dem Erfordernis einer lern- und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung gerecht zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Konzepte des arbeitsintegrierten und lebensbegleitenden Lernens. Damit werden zugleich die Probleme angesprochen, die sich für die berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen ergeben. Stichworte in diesem Zusammenhang sind Transferprobleme bei der Umsetzung von Lehrgangswissen in die Praxis und 'Qualifizierung auf Halde'. Da es bei der beruflichen Qualifizierung stets um den Erwerb von Handlungskompetenz gehen muss, wird schliesslich die Bedeutung des Erfahrungswissen, das auch bei sogenannten modernen Technologien eine unverzichtbare Komponente des beruflichen Könnens ist, diskutiert. Erfahrungswissen entsteht mit der Dauer der Ausführung einer Tätigkeit, was zur Folge hat, dass ältere Mitarbeiter meist in grösserem Mass über Erfahrungswissen verfügen als jüngere. Es wird danach gefragt, worum es sich bei Erfahrungswissen eigentlich handelt, was es leistet und wie es vermittelt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 112-125
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/697646
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofvolume33 (2000), H. 1
dc.source.urihttps://doku.iab.de/mittab/2000/2000_1_MittAB_Koller_Plath.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationL 2.1.3 Erfahrungslernen
dc.subject.classificationG 1.3.2 Bildungsverhalten und -verläufe
dc.subject.classificationG 1.2.2 Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnisse
dc.subject.classificationL 1.1.2 Handlungs- und Lernfeldorientierung
dc.subject.otherÄlterer Arbeitnehmer
dc.subject.otherQualifikation
dc.subject.otherQualifizierung
dc.subject.otherErfahrungswissen
dc.subject.otherPersonalpolitik
dc.subject.otherWeiterbildungsbereitschaft
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherLeistungsfähigkeit
dc.subject.otherBeschäftigungsfähigkeit
dc.subject.otherHandlungskompetenz
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1995-1999
dc.titleQualifikation und Qualifizierung älterer Arbeitnehmer
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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