Subtile Mechanismen beeinflussen die Berufswahl : Geschlechtersegregation

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Trotz vielfältigen Fördermaßnahmen ist in der Schweiz die Trennung der Berufe in frauen- und männerdominierte Tätigkeiten stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. Der Schweiz entgeht dadurch ein großes Potenzial an Fähigkeiten und Begabungen. Dies ist ein Ergebnis eines Projekts an der Universität Basel, das wiederum auf Daten der TREE-Studie basiert, für die Jugendliche aus der ganzen Schweiz über zehn Jahre hinweg auf ihrem Ausbildungsweg begleitet wurden. Ziel des Projekts ist es, Wandel und Persistenz von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener zu erklären. Zwei miteinander verbundene Forschungsfragen stehen dabei im Zentrum: Wie gestalten sich gegenwärtig geschlechtsspezifische Ausbildungs- und Berufsverläufe junger Frauen und Männer in der Schweiz? Und: Welche Faktoren und Mechanismen erklären die darin enthaltenen Geschlechterungleichheiten jeweils im biografischen Verlauf? (Textauszug; BIBB-Doku)

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