Integration und Interkulturalität : Bedarfe und Strategien sächsischer Arbeitgeber
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Dresden
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Abstract
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftebedarfs steigt auch in Sachsen das Interesse an ergänzenden Strategien der Rekrutierung ausländischen Fachpersonals. Das XENOS-Projekt GE.W.I.N.N. richtet sich in diesem Zusammenhang speziell auf die Schwierigkeiten von jungen Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrem Eintritt in den sächsischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Verteter der sächsischen Wirtschaft unterschiedlicher Branchen wurden nach ihren Strategien bei der Eingliederung und Rekrutierung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund befragt. Es ging dabei um die Fragen, ob eine Sensibilisierung in sächsischen Unternehmen hinsichtlich der Einbindung der Zielgruppe besteht, welche Erfahrungen die Unternehmen bei der Eingliederung der Zielgruppe in die betriebliche Arbeit bzw. Ausbildung haben und welche Vorteile/Nachteile in der Beschäftigung bzw. Einstellung von Migranten für sächsischen Unternehmen gesehen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass es nur sehr beschränkte Erfahrungen der Unternehmen dazu gibt. Der sächsische Mittelstand scheint zwar hinsichtlich möglicher Potenziale und Hindernisse der Beschäftigung/Einstellung von Migranten zu haben, jedoch eine gezielte personelle Einbindung der Zielgruppe als Lösungsstrategie zur eigenen Fachkräfteproblematik nicht in Betracht zu ziehen. Die Befragung im Projekt ZIKK- BA richtete sich auf den Bedarf von Einrichtungen der Sozialarbeit zur praxisnahen inhaltlichen Ausgestaltung des Zusatzmoduls interkulturelle Kompetenz für den Studiengang Soziale Arbeit an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn. (BIBB-Doku)