Fremdsprachenbedarf und Mobilität von Fachkräften mit Berufsausbildung
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Abstract
Eine Reaktion auf die verschärfte Wirtschaftslage ist die Forderung nach neuen oder zusätzlichen Qualifikationen, u.a. einer besseren Fremdsprachenkompetenz. Diese Forderung richtete sich speziell an die Adresse der Berufsschule. In der Diskussion um den Ausbau des Berufsschulunterrichts, um stofflichen und zeitlichen Umfang und um eine Fremdsprachendidaktik bleiben viele Fragen strittig. Im Gespräch ist derzeit eine Dreistufigkeit in den fremdsprachlichen Anforderungen mit den entsprechenden Konsequenzen für den Unterricht: 1. deren Aufnahme in Ausbildungsordnung und Rahmenlehrplan, 2. deren Vermittlung im berufsbezogenen Teil des Berufsschulunterrichts, 3. Umfang und Differenzierung werden von den Ländern vorgenommen. Für die Umsetzung dieses Konzepts liefert der Verfasser einige Anregungen aus Befragungsergebnissen, die den Fremdsprachenbedarf in den Zusammenhang mit Schul- und Berufsabschluss, mit Berufsgruppen und Branchen, mit Geschlechteranteil, Auslandsaufenthalt bzw. der Fähigkeit zum Umgang mit internationalen Datenbanken und Informationssystemen stellen. (BIBB)