Von der Schulentwicklung zum Qualitätsmanagement - Stationen einer bildungspolitischen Innovation
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Abstract
Durch individuelle Schulentwicklungsmaßnahmen haben viele Schulen einen Erneuerungsprozess angestoßen und teilweise auch durchlaufen. Diese Schulentwicklungsmaßnahmen beziehen sich dabei sowohl auf die Binnenstruktur von Schulen wie auf deren Außenwirkung, sie fokussieren unterrichtliche Mikroprozesse ebenso wie schulorganisatorische Makroprozesse. Offen bleibt, welche mittelfristigen Zielsetzungen diese kontinuierliche Entwicklungsarbeit verfolgt, ob sie mit den sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen an Schule und Unterricht korrespondiert, ob sie nachhaltig ist oder ob sich hier individuelles Engagement manifestiert. Der Autor geht von der These aus, dass eine angmessene Professionalität vieler innerschulischer Prozesse ohne eine Weiterentwicklung hin zu einem systematischen Qualitätsmanagement nicht garantiert werden kann. Vor diesem Hintergrund befasst er sich mit dem systematischen Qualitätsmanagement als qualitative Fortentwicklung bisheriger Schulentwicklung. Aktuell nähert man sich in den meisten Bundesländern dem schulischen Qualitätsmanagement über die verbindliche Einführung der externen Evaluation bzw. der Schulinspektion. Er skizziert und analysiert die aktuelle Situation in den Bundesländern und zeigt Entwicklungslinien, Entwicklungspotenziale und Perspektiven für eine schulisches Qualitätsmanagement auf. (BIBB-Doku)