Assistierte Ausbildung verankern : Chancen auf duale Ausbildung erhöhen und Ausbildungskapazitäten nutzen. Positionspapier
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165513
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Düsseldorf
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Abstract
Angesichts der aktuellen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist es notwendig, die Chancen von allen Jugendlichen auf eine duale Ausbildung zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass Ausbildungsabbrüche verringert werden. Vor allem bildungsbenachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, bleibt der Zugang zu einem regulären Ausbildungsplatz häufig versperrt. Damit auch Jugendliche mit hohem Förderbedarf eine realistische Chance auf einen regulären Ausbildungsplatz erhalten, muss das System der dualen Ausbildung erweitert werden. Aus Sicht der Jugendsozialarbeit bietet hier die Assistierte Ausbildung einen geeigneten Ansatz, Jugendliche und Unternehmen in der Vorbereitung und im Ausbildungsverlauf individuell und bedarfsgerecht zu unterstützen. Unter Assistierter Ausbildung wird ein Konzept verstanden, in dem die Ausbildung in Kooperation von Betrieben, berufsbildenden Schulen und Jugendberufshilfe erfolgt. Der Betrieb übernimmt dabei die fachlich-praktische Qualifizierung, die berufsbildende Schule den schultheoretischen Teil und die Jugendberufshilfe das Ausbildungsmanagement sowie die kontinuierliche Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen im Berufs- und Lebensalltag. (BIBB-Doku)