Erwachsenenpädagogische Ethnographie oder die Annäherung der Erwachsenenbildung an ihre Teilnehmer
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Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit dem in der Erwachsenenbildung besonders virulenten Passungsproblem von Adressat und Teilnehmer. Er geht dabei von der These aus, dass aufgrund der Freiwilligkeit der Teilnahme die Erwachsenenbildung eine historisch kontinuierliche, jedoch wenig explizite Affinität zu ethnographischen Methoden aufweist. Diese These wird an drei historischen Beispielen belegt, die einerseits drei unterschiedliche Formen von Ethnographie darstellen (Adressaten-, Unterrichts- und Organisationsethnographie) und die sich andererseits im Spannungsfeld von praxiswirksamer Veränderungsabsicht und theoretischem Erkenntnisinteresse bewegen. Möglichkeiten einer stärkeren Akzentuierung ethnographischer Methoden werden schliesslich am Beispiel des erziehungswissenschaftlichen Praktikums erörtert." (Autorenreferat)