Berufe in der Werbung : Aus- und Weiterbildungen/Studiengänge

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Grundsätzlich führen drei Wege in die Werbewirtschaft, auf denen sich die Auszubildenden mit verschiedenen Lerninhalten auseinandersetzen, die auch zu unterschiedlichen Abschlüssen führen. So besteht die Möglichkeit der dualen Ausbildung im Rahmen einer meist dreijährigen Lehre. Vorrangig an Berufstätige in der Werbewirtschaft richtet sich das Angebot der Werbefachakademie und -schulen mit seiner zwei- bis sechssemestrigen Lernzeit, und ausserdem bietet sich als Basis für eine Karriere in der Werbebranche ein Studium von sechs bis zehn Semestern an. Da das Thema der Werbeberufe so vielschichtig ist, kann kein Anspruch auf eine allumfassende Darstellung aller Berufe erhoben werden. Es war vielmehr die Absicht, grundlegende Strukturen und Tätigkeitsbereiche aufzuzeigen, typische Berufe im Kommunikationsbereich vorzustellen und anhand zahlreicher Beispiele die wesentlichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Das Material wird in fünf Kapiteln erfasst: 1. Arbeitsmarkt und Werbung; 2. Anerkannte Ausbildungsberufe; 3. Aus- und Weiterbildung an Werbefachschulen, Werbeakademie und ähnlichen Einrichtungen; 4. Berufsbezeichnungen und Tätigkeiten in der Werbung; 5. Studiengänge an Hochschulen. Ergänzt wird das Heft durch weitere Beiträge zum Wirtschaftszweig Werbung. (BIBB2) Angestrebt wird, zu diesem vielschichtigen Thema grundlegende Tätigkeitsbereiche aufzuzeigen, typische Berufe im Kommunikationsbereich vorzustellen und anhand zahlreicher Beispiele die wesentlichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Den Ausführungen zu Wirtschaftszweig und Arbeitsmarkt "Werbung" ist zu entnehmen, dass dieser gemessen an anderen eine Ausnahmestellung einnimmt: "Zwar hat sich in der Werbebranche die registrierte Zahl der Personen ohne Arbeit, vor allem im Osten Deutschlands, deutlich erhöht: Die Bundesanstalt für Arbeit erfasste 1994 insgesamt 4593 Werbefachkräfte ohne Erwerbstätigkeit. Bei rund 165.000 Beschäftigten in den Kernbereichen des Werbegeschäfts entspricht dies aber nur einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent - rund 7 Prozent weniger als die durchschnittliche Erwerbslosenquote in Deutschland." (IAB2)

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