Positionen zur europäischen Berufsbildungspolitik : Gespräch der Kommission mit EU-Kommissarin Edith Cresson zu Fragen der beruflichen Bildung

bibb.id7300
bibb.publisherplaceBonn
dc.contributor.editorBund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung [Geistiger Schöpfer]
dc.contributor.otherBund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T09:47:44Z
dc.date.available2018-12-17T09:47:44Z
dc.date.issued1997
dc.description.abstractDokumentiert sind der Beschluss der Kommission und das Gespräch der Bund-Länder-Kommission (BLK) mit der EU-Kommissarin Edith Cresson. Gesprächsgrundlage war das BLK-Positionspapier "Gemeinsame Position zur Europäischen Berufsbildungspolitik", das im Anhang dokumentiert ist. Fünf Schlüsselthemen standen im Vordergrund: Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Berufsbildungsmassnahmen zur Förderung von Benachteiligten, Möglichkeiten und Grenzen der transnationalen Anerkennung von Abschlüssen, Mobilität, Förderung von Innovationen in Europa. Von deutscher Seite wurde die Notwendigkeit einer praxisnahen dualen Ausbildung betont. Die EU-Kommission unterstützt das alternierende Ausbildungssystem und will allen Mitgliedstaaten einen offenen Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit anbieten. Die BLK und die EU-Kommissarin haben sich für eine grössere Transparenz beruflicher Qualifikationen in der Europäischen Union ausgesprochen. Von deutscher Seite wird ein Transparenzsystem favorisiert mit klaren Informationen über die Inhalte und Wertigkeiten der Zeugnisse. Eine umfassende und vollständige Anerkennung der Berufsbildungsabschlüsse sei aufgrund der unterschiedlichen Leistungsprofile und Niveaus nicht anzustreben. Bei den Hilfen für Lernschwache oder benachteiligte Jugendliche sollen in Deutschland weiterhin betriebliche Lösungen bevorzugt werden, die hingegen von der Kommission vorgeschlagenen "Schulen der zweiten Chance" werden als nicht erfolgversprechend eingeordnet. Vorgeschlagen wird stattdessen ein Europawettbewerb für Initiativen gegen Jugendarbeitslosigkeit. Die Mobilitätsförderung wird von beiden Seiten als ein zentraler Faktor angesehen. Die grössten Probleme ergeben sich beim langfristigen Austausch Auszubildender und junger Arbeitsloser. Das Grünbuch der EU legt dazu die wichtigsten Hindernisse dar. Es wurden konkrete Vorschläge der Kommission angekündigt. Unterstützt werden von deutscher Seite nachdrücklich die Bemühungen der Kommission um die Förderung von Innovationen. Neue EU-Programme sollen einfacher und stärker auf die Interessen der Bürger und Betriebe zugeschnitten sein. (BIBB)
dc.format.extentV, 108 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/687096
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMaterialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung ; 58
dc.subject.classificationP 1.1 Jugendliche
dc.subject.classificationS 2.1.2 Berufsbildungsförderungsgesetz (BerBiFG)
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationI 1 Internationale Berufsbildung
dc.subject.classificationS 1 Stufen der Berufsbildung
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.3.3.3 Mobilität
dc.subject.classificationI 2.2 Europa
dc.subject.otherBerufsbildungspolitik
dc.subject.otherInternationale Zusammenarbeit
dc.subject.otherBerufsbildung
dc.subject.otherFörderung
dc.subject.otherBenachteiligter Jugendlicher
dc.subject.otherAusbildungsabschluss
dc.subject.otherAnerkennung
dc.subject.otherRegionale Mobilität
dc.subject.otherInnovation
dc.subject.otherEuropäische Union
dc.titlePositionen zur europäischen Berufsbildungspolitik : Gespräch der Kommission mit EU-Kommissarin Edith Cresson zu Fragen der beruflichen Bildung
dc.typeBuch

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