Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Instrumente
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Berlin
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Abstract
Bei der Untersuchung der Effizienz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Milderung der sozialen Folgen von Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland stellt die Verfasserin jeweils die rechtliche Ausgestaltung sowie die quantitative Entwicklung vor, ehe sie sich den Problemen der Entlastung des ostdeutschen Arbeitsmarktes über die Vorruhestandregelungen zuwendet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Erhalt und die Verbesserung der individuellen Erwerbschancen neben der Rolle der Kurzarbeit zum Zwecke der Entlastung des Arbeitsmarktes. In der Diskussion über die Wirksamkeit von Arbeitsbeschaffungsmassnahmen stellt sie die Dominanz strukturpolitisch orientierter Aufgabenzuweisung heraus. Sie verweist darauf, dass ohne konkrete Vorstellungen über die Ziele, die mit der arbeitsmarktpolitischen Förderung der beruflichen Weiterbildung verfolgt werden, es nicht möglich ist, erfolgreiche arbeitsmarktpolitische Aktivitäten zu unternehmen. Sie macht auf die Schwierigkeiten der Formulierung von Zielen der aktiven Arbeitsmarktpolitik und ihre Konsequenzen für die Evaluation beruflicher Weiterbildung in der Transformation aufmerksam. In bezug auf die Lohnkostenzuschüssen nach Paragraph 249 h Arbeitsförderungsgesetz (AFG) relativiert sie die allgemein daran geübte Kritik, weil allein die Entlastungswirkung des Arbeitsmarktes angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und deren weiterer Verfestigung bereits als positiver Effekt anerkannt werden muss. (BIBB)