Ausbildung von Fachkräften im EU-Ausland : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten René Springer, Jürgen Pohl, Ulrike Schielke-Ziesing, Dietmar Friedhoff und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/6316)
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Abstract
Über die Auslandshandelskammern (AHK) als Plattformen der deutschen Außenwirtschaftsförderung unterstützen die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten "Skills Experts" (SE) deutsche Unternehmen im Ausland dabei, junge Menschen vor Ort nach dem Vorbild der deutschen dualen Berufsausbildung auszubilden. Die SE arbeiten dazu eng mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Programmpartner des BMWi zusammen, um weltweit vergleichbare qualitätsgesicherte Standards der betrieblichen Ausbildung und deren Zertifizierung nach deutschem Vorbild zu leisten, so die AfD in ihrer Anfrage. Zu Berufsbildungsdienstleistungen im Ausland legt die Bundesregierung in ihrer Antwort dar, "wie ein Netzwerk aus Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft vor allem interessierten deutschen Unternehmen im Ausland bei der Suche nach Fachkräften hilft. Die Angebote in der beruflichen Bildung beziehen sich den Angaben zufolge dabei auf die Beratung, Organisation und Qualitätssicherung von Berufsbildungsaktivitäten im jeweiligen Gastland, angelehnt an das deutsche Modell. Des Weiteren erklärt die Bundesregierung Unterschiede zu Qualifizierungen in Deutschland und äußert sich zu Berufsbildungsmaßnahmen im Ausland über die Unternehmensunterstützung hinaus." (Textauszug; BIBB-Doku)