Arbeit und Diagnostik - Wege und Erfordernisse im Übergang Schule-Beruf (ÜSB)

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Wenn es gelingen soll, Jugendliche mit Behinderungen und Benachteiligungen gemäß der Leitidee Inklusion erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren, sind berufliche Bildungsangebote darauf angewiesen, möglichst umfänglich und zuverlässig die Kompetenzen der Schüler einzuschätzen. Dafür stehen einige wenige standardisierte Testverfahren zur Verfügung, die in der Regel nicht alle Kompetenzbereiche abdecken und zudem recht zeitaufwendig in der Durchführung sind. Beim Übergang Schule - Beruf erscheint ein Vorgehen wichtig, das den einzelnen Schüler mit seinen je individuellen Bedarfslagen und Interessen in den Vordergrund stellt. Dies bedeutet, nicht nur in Erfahrung zu bringen, wo Schüler in ihrer Entwicklung stehen, sondern auch, was sie im Leben erreichen möchten, wohin sie sich entwickeln wollen, wo ihre Vorlieben oder Abneigungen liegen. Um diese Frage beantworten zu können, sollten aus Sicht des Autors neben standardisierten diagnostischen Verfahren solche Verfahren zum Einsatz kommen, die auf die Beobachtung und Einschätzung von potenziellen, für berufliche Tätigkeiten relevante Kompetenzen ausgerichtet sind. (BIBB-Doku)

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