Kompetenzentwicklung für KI: Veränderungen, Bedarfe und Handlungsoptionen ; Whitepaper
item.page.bibb.id
782910
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Plattform Lernende Systeme
item.page.bibb.publisherplace
München
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt, indem sie die Aufgabenverteilung zwischen Mensch und Technik neu definiert. Dies birgt großes Potenzial für Unternehmen und Beschäftigte, etwa durch die Optimierung von Prozessen und die Übernahme von Routineaufgaben durch KI. Beschäftigte profitieren, indem sie sich auf komplexere und kreativere Aufgaben konzentrieren können, unterstützt durch assistierende Systeme, die lernförderlich gestaltet sind.
Eine zentrale Herausforderung für die Einführung von KI ist die gezielte Qualifizierung der Mitarbeiter. In sämtlichen Branchen sind neue Kompetenzen nötig, die sowohl technisches als auch soziales Wissen umfassen. Ein Whitepaper der Plattform „Lernende Systeme“ gibt einen Überblick darüber, wie sich Kompetenzanforderungen durch KI verändern und wie diese strategisch in Unternehmen integriert werden sollten. Ein strukturierter Kompetenzmanagement-Prozess mit sechs Schritten wird vorgestellt, der von der Festlegung spezifischer Job-Rollen und der Analyse notwendiger Kompetenzen bis zur Definition passender Weiterbildungsmaßnahmen reicht.
Die zunehmende Zusammenarbeit von Mensch und KI erfordert ein fundiertes Fachwissen, den sicheren Umgang mit KI-Systemen und die Fähigkeit, deren Einsatzkontext zu gestalten. Das Whitepaper beschreibt drei Beispiel-Kompetenzprofile, die unterschiedliche Aufgaben und Rollen in Unternehmen abbilden, um die praktische Anwendung zu verdeutlichen. Die Autoren unterstreichen, dass Kompetenzentwicklung ein zentraler Aspekt für das KI-Change-Management ist. Neben technischer Expertise spielt auch eine „KI-Führungskultur“ eine wichtige Rolle: Sie soll eine offene Fehlerkultur fördern, die Beschäftigte ermutigt, KI kritisch zu reflektieren und aktiv mitzugestalten." (BIBB-Doku)