Wie lässt sich der Abbruch des Ausbildungsverhältnisses vermeiden?
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142258
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Abstract
Probleme bei der Einmündung in die Berufs- und Arbeitswelt führen nicht selten zum Ausbildungsabbruch. Die Unterstützung der Jugendlichen bei ihrer beruflichen Orientierung und Planung bleibt deshalb nach wie vor ein dringliches Handlungsfeld. Der Beitrag nimmt eine Bestandsaufnahme vor und zeigt Optimierungsansätze auf. Er analysiert die drei zentralen Stellgrößen, die die berufliche Orientierung und Planung der Jugendlichen unterstützen und beeinflussen: Eltern, Schulen und die Angebote der Agenturen für Arbeit. Angesichts der Abbrecherproblematik sollten die individuelle Beratung ausgeweitet und didaktische Konzepte entwickelt werden, die die Jugendlichen an einen kompetenten und selbstkritischen Umgang mit dem Arbeits- und Beschäftigungssystem heranführen. Die relativ häufigen Ausbildungsabbrüche aus verfehlter Berufswahl könnten ein Indiz dafür sein, dass die Hilfen zur Berufswahl weniger als vermutet wirken und Berufswahlhilfe nicht konsequent in einen entsprechenden Ausbildungsberuf einmündet. (BIBB-Doku)